In vielen Dörfern entlang der Bundesstraße 36 ist Lärm ein großes Problem. Vor allem in Kehl, aber auch in Neuried, leiden die Menschen unter dem in den letzten Jahren gestiegenen Verkehrsaufkommen. Daher fordert Norbert Hense, Bundestagskandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Offenburg, die Einführung einer Vignette anstelle des bisherigen Mautsystems für Lastkraftwagen. »Das Hauptproblem sind die Mautpreller, die die Bundesstraße 36 als Ausweichmöglichkeit zur Autobahn 5 nutzen«, so Hense. »Ihnen kommt man nicht bei, so lange die Maut nach dem bisherigen System erfasst wird. Die Lösung ist daher eine Vignette. Mautprellen ist so nicht mehr nötig.«
Der Lärmaktionsplan der Stadt Kehl, der zahlreiche Blitzstationen in den Kehler Ortschaften zur Folge hatte, hat das Problem nach Ansicht von Hense nicht behoben. »Die Blitzer bringen zwar vielleicht ein paar Euro mehr in die Stadtkasse, sorgen aber nicht dafür, dass Lastkraftwagen auf der Autobahn bleiben«, so der Bundestagskandidat der Piraten aus Bodersweier.
Auch die Herabstufung zur Landesstraße wird den Anwohnern nicht helfen, ist sich Hense sicher. Zwar macht es die Abstufung einfacher, bauliche Maßnahmen zu ergreifen, aber die LKW-Fahrer kennen ihre »Schleichstrecken« und werden sie wohl auch in Zukunft nutzen.
geschrieben von Norbert Hense am 5. März 2013
Am zweiten März war ich im Rahmen einer Veranstaltung des BUND Umweltzentrums Ortenau bei einem Besuch eines Biohofes in Hohberg-Hofweier dabei.
Landwirtschaft ist mir als “Dorfkind” nicht fremd. Unsere Milch kommt frisch vom örtlichen Landwirt, unsere Eier auch. Auch das Fleisch des Metzgers kommt, oftmals, aus dem Ort. Kurze Wege und Qualität, die man leicht nachprüfen kann, sind die Vorteile, die wir als Kunden daraus ziehen.
Dennoch war der Besuch des “Kuhlturbauernhofes” der Familie Egg interessant und lehrreich. Zunächst wurde uns der Hof vorgestellt und erklärt, was Bio eigentlich zu Bio werden lässt. So wurde uns erläutert, dass ein Biohof nicht von Heute auf Morgen zu einem Biohof werden kann. Der Umstellungsprozess dauert etwa zwei Jahre.
Bei Biohöfen ist es nötig, dass die Futtermittel für die Tiere komplett, oder zumindest zu einem großen Teil, von den eigenen Feldern kommen. So kämen 70% des Schweinefutters und 99% des Rinderfutters aus eigenem Anbau. Was der Hof zukauft, sind Futtermittel, die er selbst nicht herstellen kann, wie Eiweis für die Schweine oder Mineralien (Lecksteine, wenn ich das richtig verstanden habe) für die Rinder. Wichtig aber: Diese müssen auch bio, nach den Kriterien von Bioland, sein.
Der Vorteil, so wurde uns erklärt, man sei auch unabhängig von Futterlieferanten. Gerade in Zeiten von verunreinigtem Futtermittel ist dies von Vorteil. Man hat die Gewissheit, dass man nicht betroffen ist.
Der Hof hat die klassischen Bauernhoftiere: Hühner, Schweine (ca. 10) und Rinder (ca. 50). Das Wichtigste, was einem auffällt, ist die Tatsache, dass Bioschweine nicht coupiert sind. Das heißt, dass sie noch ihren Schwanz haben. In großen Mastanlagen wird der oftmals entfernt, weil sich die Tiere dort gegenseitig verletzen. Dies machen sie aber nur, weil sie zu wenig Platz und kaum Beschäftigungsmöglichkeiten haben. Schweine sind intelligente Tiere und suchen sich, ähnlich wie Hunde, dann eben selbst Beschäftigung (unterbeschäftigte Hunde machen Blödsinn: Schuhe kauen,…) und da kommt der Schwanz der anderen Tiere gerade recht.
Bei Rindern hat man ein ähnliches Merkmal: Hörner. Allerdings darf man bei Bioland enthornen (Demeter verbietet es ganz). Dafür müssen die Tiere aber betäubt werden. Das scheint in der EG-Bio-Verordnung lascher geregelt zu sein. Der Landwirt erzählte uns, dass er das macht, weil es die Verletzungsgefahr verringert (auch Rinder haben mal Meinungsverschiedenheiten), aber mit einem Jungbullen, der genetisch ohne Hörner ist, versucht er über die Zucht in den nächsten Jahren eine hornlose Herde heranzuzüchten.
Auch sind die Ställe anders organisiert. Die Tiere haben keine Boxen, sondern einen Gemeinschaftsstall (Laufstall). Das heißt, sie können sich in einem Bereich mit genügend Platz bewegen. Sowohl Schweine als auch die Rinder haben die Möglichkeit nach draußen zu gehen. Die Rinder sogar, im Frühling/Sommer, die Möglichkeit zu weiden.
Kontrolliert wird der Hof von den staatlichen Stellen. Ob die Kriterien von Bioland eingehalten werden, lässt Bioland von unabhängigen Instituten ein Mal jährlich unangekündigt prüfen. Oft sogar zwei Mal im Jahr.
Der Hof hatte auch noch einen kleinen “Streichelzoo” bestehend aus 3 Ziegen und einem Esel.
Am Ende des Tages gab es noch ein reichhaltiges Vesper, was zum Aufwärmen auch ganz gut war
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geschrieben von Norbert Hense am 3. März 2013
Norbert Hense, Bundestagskandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Offenburg, hat am Samstag am Rande des Besuchs eines Biohofes in Hohberg mehr Respekt vor Lebensmitteln gefordert.
»Weil Lebensmittel quer durch Europa gekarrt werden, ist am Ende gar nicht mehr nachvollziehbar, woher diese ursprünglich stammen«, so Hense. Von den Lebensmittelskandalen, seien es nun falsch deklarierte Eier oder Fleisch, erhofft er sich ein Umdenken bei den Verbrauchern. »Wir müssen wegkommen vom von der Geiz-ist-geil-Mentalität und uns wieder mehr über Lebensmittel, ihre Herkunft und ihren Wert informieren.«
Dies könne man beim Landwirt im Ort oder bei den zahlreichen Biolandwirten in der Region sehr einfach tun. Hier gebe es viele Informationsveranstaltungen und Möglichkeiten, die Höfe zu besuchen.
Für Hense sind verunreinigte Lebensmittel eine Konsequenz und Reaktion auf den Preisdruck in den Läden: Die Verbraucher seien nicht bereit, für Lebensmittel angemessene Preise zu zahlen. »Solange wir an unserem Einkaufverhalten nichts ändern, wird es auch Lebensmittelskandale geben«, schließt Hense.
geschrieben von Norbert Hense am 13. Dezember 2012
Das Forsa-Institut hat vom 7. bis 15. November 2012 in den Landkreisen Freudenstadt, Rastatt, Calw und im Ortenaukreis Bürgerinnen und Bürger zu den Pänen einen Nationalpark im Nordschwarzwald einzurichten befragt. Zu den Ergebnissen nimmt Norbert Hense, Bundestagskandidat im Wahlkreis Offenburg wie folgt Stellung:
»Die Umfrage zeigt, dass die Menschen in Nordschwarzwald den Nationalpark wollen. Er ist richtig und wichtig für den Artenschutz und die Region. Besonders freut mich, dass dieses Projekt über Parteigrenzen hinweg getragen wird. Sowohl bei Anhängern von Grün-Rot als auch bei CDU-Wählern hat es eine Mehrheit.
Dies zeigte auch zuletzt die Initiative “Christdemokraten pro Nationalpark Schwarzwald”, welche auch von den ortenauer Bürgermeistern Oliver Rastetter (Lauf) und Bruno Metz (Ettenheim) unterzeichnet wurde.
Allerdings sind 20 Prozent der Befragten die Pläne noch nicht bekannt. Hier sind Naturschutzminister Alexander Bonde (Grüne), aber auch die Zivilgesellschaft und Umweltverbände gefordert weiter Aufklärung zu betreiben.«
geschrieben von Norbert Hense am 13. Dezember 2012
Seit dem 7. November 2012 ist beim Deutschen Bundestag eine Petition der Initiative Schwarze Menschen e.V. und dem Büro zur Umsetzung von Gleichbehandlung e.V. anhängig, die die Abschaffung von Racial Profiling fordert.
Unter »Racial Profiling« oder auch »Ethnic Profiling« versteht man die Durchführung von Identitätskontrollen und Durchsuchungen durch die Polizeibehörden ohne Vorliegen konkreter Indizien, sondern lediglich auf der Grundlage von Faktoren wie der ethnischen Zugehörigkeit, der Hautfarbe oder der Religion. Hierbei handelt es sich eindeutig um diskriminierendes Verhalten.
Norbert Hense, Bundestagskandidat im Wahlkreis Offenburg, unterstützt die Petition inhaltlich und ruft sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung dazu auf, Racial Profiling durch Beamtinnen und Beamten zu unterbinden und sie entsprechend zu schulen.
Die Problematik ist im Ortenaukreis alltäglich. »Auf der Bahnstrecke zwischen Offenburg und Straßburg werden ständig gezielt schwarze Mitbürger kontrolliert«, so Hense, der diese Strecke täglich nutzt. »Die Bundespolizei steigt sogar nur in solche Waggons ein, in denen viele Schwarze oder Menschen mit – vermeintlichem – Migrationshintergrund sitzen.«
Diese Kontrollen schaffen ein Klima der Ausgrenzung, der Einschüchterung und des Misstrauens. »Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Leute in der Bahn denken, dass die Polizei wirklich nach ausländischen Kriminellen sucht, was aber gar nicht der Fall ist«, so Hense. So werden Vorurteile geschürt und Klischees bestätigt. Hense plädiert daher für eine starke Einschränkung solcher Kontrollen.
geschrieben von Norbert Hense am 4. November 2012
In der aktuellen Ausgabe ihrer Mitgliederzeitschrift “Ortenau Forum” berichtet die Junge Union Ortenau über ihren Besuch der Offenburger Moschee “Merkez Camii”. Viel gelernt hat sie dabei, nach Ansicht von Norbert Hense, Bundestagskandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Offenburg, offensichtlich nicht.
So findet die Junge Union es wohl bedauerlich, wenn Kinder von Gastarbeitern nicht mehr “in die alte Heimat zurückkehren”. »Dies könnte daran liegen, dass es diese “alte Heimat” für diese Kinder nicht gibt, weil ihre Heimat die ist, in der sie geboren und aufgewachsen sind: Deutschland«, so Hense.
Besonders unverschämt findet Hense die Auflistung von Kopftüchern und Ehrenmorde als Probleme der Integrationspolitik. »Ich wusste gar nicht, dass Ehrenmorde ein großes Problem in Offenburg und der Ortenau darstellen«, wundert sich Hense. »Auch Kopftücher sind kein Zeichen von fehlendem Integrationswillen. Es ist richtig, ich sah neulich erst 2 junge Frauen mit Kopftuch. Ich verstand sie kaum: sie sprachen badisch.«
Auch schreibt die Junge Union, dass “die eine Seite zu wenig gefordert und die Andere entsprechend wenig eingebracht hat”. »Würden Sie sich in eine Gesellschaft integrieren wollen, die Sie jeden Tag glauben lässt, dass Sie nicht dazu gehören, weil Sie eine andere Religion oder Hautfarbe haben? Genau diese plumpen Ressentiments schürt die JU in ihrer Zeitschrift«, schließt Hense.
geschrieben von Norbert Hense am 20. Juli 2012
Nachdem der Krankenhausausschuss bereits das Aus für die Kehler Geburtshilfe beschlossen hat, wird der Kreistag des Ortenaukreises am kommenden Dienstag, den 24. Juli, endgültig darüber entscheiden, ob die Geburtshilfe in Kehl geschlossen werden soll oder erhalten bleibt.
Norbert Hense, Direktkandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Offenburg zur Bundestagswahl, ruft die Kreisräte dazu auf, gegen die Schließung der Geburtshilfe in Kehl zu stimmen.
»Es sprechen viele Argumente gegen eine Schließung zum gegenwärtigen Zeitpunkt«, erläutert Hense. »Da ist zum einen die Entwicklung des Neubaugebiets in Straßburg zu nennen, von dem durchaus eine Steigerung der Geburtenzahl im Kehler Krankenhaus ausgehen könnte. Diese Chance gilt es zu nutzen. Der zweite wesentliche Aspekt ist die wohnortnahe Versorgung der schwangeren Frauen aus Kehl und Umgebung.«
Es sei, so Hense weiter, nicht nachvollziehbar, warum die Geburtshilfe in Achern erhalten bleibt, wo doch nur ein kleines Stück weiter – in Bühl – bereits eine Geburtshilfe vorhanden ist. Den Kehler Frauen dagegen will man zumuten, in Zukunft bis nach Offenburg oder gar nach Achern zu fahren.
geschrieben von Norbert Hense am 12. September 2009
Heute war wieder gemeinsamer Stand mit der Piratenpartei in der Innenstadt von Offenburg. Wieder viele Bürgergespräche, wieder viel Zuspruch. Nur an Dauernörgler und Jammerlappen die alles so schlimm und scheiße finden werde ich mich nie gewöhnen können.
Die guten Gespräche überliegen aber und das stimmt mich ganz optimistisch ein möglichst gutes Einzelergebnis zur Bundestagswahl einzufahren.
Danach war ich mit bei der Kundgebung der CDU mit Günther Öttinger (Ministerpräsident von Baden-Württemberg). Dort hielt ich das Schild der Aktion “Ich will ihn” hoch und erregte zumindest ein wenig Aufmerksamkeit.
Am Ende der Kundgebung gab Öttinger Autogramme und sprach mit einigen Bürgern. Ich selbst suchte auch das Gespräch und fragte ihn warum wir in Deutschland noch nicht den bundesweiten Volksentscheid haben und warum die Regelungen in Baden-Württemberg so sind, dass nie ein Volksentscheid durchgeführt werden kann.
Den bundesweiten Volksentscheid lehnte er ab. Die Zusammenhänge in der Politik wären zu Komplex und es wären in der Vergangenheit sonst viele Entscheidungen nicht eingeführt worden, die im Nachhinein richtig/gut waren. Auch befürchtete er das so die Todesstrafe eingeführt werden könnte (laut seiner Aussage seien nach Umfragen 60% dafür).
Zu den Hürden in Baden-Württemberg sagte er, dass man diese demnächst senken möchte.
Danach machte ich noch einige Presseleute auf mich aufmerksam und hoffe natürlich auf einen Bericht.
Ansonsten war es ein gelungener Tag und es war interessant wieder mal mit einem wichtigeren Politiker gesprochen zu haben.
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geschrieben von Norbert Hense am 7. September 2009
Am letzten Samstag war ich wieder mit den Piraten in Offenburg unterwegs. Ein gemeinsamer Stand in Offenburg stand an. Wir standen vor dem ehemaligen Schuhaus Bächle und haben seit 9 Uhr ununterbrochen bis 18 Uhr Flyer verteilt und den Leuten Fragen beantwortet. Viele sagten zu zum nächsten Stammtisch zu kommen.
Auch ich konnte erstmal richtig viele Flyer unters Volk bringen und interessierte Menschen vom bundesweiten Volksentscheid überzeugen. Es war ein rundum gelungener Tag!
Die Tage vor und nach dem Stand habe ich in einigen Dörfern von Kehl und Rheinau ein paar Flyer verteilt. Auch dort konnte ich am gemütlichen Gartenzaun viele nette Gespräche mit den Menschen führen und hoffentlich auch dort punkten.
Mal sehen was morgen der Stand in Kehl so bringt… ;o)
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geschrieben von Norbert Hense am 26. August 2009
Ich war heute in Kehl und habe dort Flyer verteilt und kurz mit meinem Gegenkandidaten Wilhelm Sälinger gesprochen. Ich weiß gerne mit wem man es zu tuen hat.
Irritierend war nur seine Aussage gegenüber eine Passantin, dass ich vielleicht nicht kandidiert hätte, wenn ich gewusst hätte das er kandidiert.
Selbstverständlich hätte ich trotzdem kandidiert, denn von Willi Weise (Google hilft) halte ich nichts. Das muss aber jeder selber für sich entscheiden.
Ansonsten habe ich mit einem Vertreter von aktion tier über Tierrechte gesprochen (Tiere sind rechtlich nur eine Sache, d. h. wenn ich ein Tier anzünden würde – ja so Bekloppte gibt es – wäre das nur Sachbeschädigung mit Geldstrafe) gesprochen.
Natürlich habe ich auch noch fleißig Flyer verteilt.
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