geschrieben von Norbert Hense am 28. März 2011

Ich möchte hier mal ein Fazit vom Wahlkampf ziehen. Was lief gut und was lief schlecht?

Infostände

Wir haben zwahlreiche Infostände gemacht. Wirklich lohnen tuen diese sich aber nur in Offenburg, vielleicht noch in Kehl (abgesehen von verkaufsoffenen Sonntagen. Dann würden auch andere Städte interessant werden).
Dennoch muss man ja überall Präsenz zeigen. Nur wie? Mir fiel auf, dass andere Parteien das folgendermaßen handhaben: Supermärkte. Nur weiß ich nicht, ob und wieviel Geld die Händler wollen und ob das über Vitamin B ging. Dennoch eine effektivere Möglichkeit. Gerade für kleinere Orte. Morgens 3 Stunden vor dem Edeka stehen und der ganze Ort kennt einen ;) . Zeitersparnis garantiert.

Plakate

Bei Plakaten kann man es schnell machen: Wir brauche mehr. Wir hatten etwas mehr als 100 Stück pro Wahlkreis (außer man griff selbst noch in die Tasche). Viel zu wenig. Klar, mehr war nicht drin, dennoch. Vor allem deshalb mehr um Schwund ersetzen zu können. Bei uns hieß es: Was weg ist, ist weg. Ein Nachplakatieren gab es nicht.

Flyer/Wahlprogramme

Auch hier: Wir brauchen mehr. Allerdings nur, wenn man die auch an Haustüren verteilt bekommt. Hier braucht es mehr Manpower. Vor allem aber Planungssicherheit. Wir hatten ursprünglich mit maximal 1000 Flyer pro Wahlkreis gerechnet. Und kurz vor der Wahl bekam ich unverhofft nochmals Post; 3000 Flyer. Die Zahlen müssen vorher feststehen. Hier sollte man individueller bestellen und erst den Bedarf vor Ort ermitteln.
Ähnlich verhält es sich bei den Wahlprogrammen. Pro Wahlkreis gab es 100 Stück. Für mich schon eigentlich viel zu viel (50 wären schon zu viel gewesen). Wenn dann paar Tage vor der Wahl nochmals 600 Stück kommen, dann strauchelt man. Aber ich habe sie losbekommen. Allerdings nur indem ich meine Füße geopfert habe (Stichwort: Blasen an den Füßen).

Kandidatenflyer/Kandidatenplakate

Hielt ich für wichtig. Da wo ich die verteilt habe, kannte man mich auch schon. Aber auch so: Man muss der Partei ein Gesicht geben. Schließlich wählen die Menschen ihre Abgeordneten. Und das sind Menschen (jaja, keine doofen Witze…). Hier war es nur einigen Kandidaten personell und finanziell möglich was zu machen.

Großplakate

Großplakate sind wichtig. Schließlich hat das jede große Partei. Wir hatten LKW-Planen aufgestellt, die bedruckt waren. Einerseits gut, weil sie wiederverwendbar sind. Andererseits Murks, weil es enormen Aufwand bedeutet diese aufzustellen. Wir hatten pro Wahlkreis eines, was auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Gerne wieder, gerne mehr, aber ab sofort nur noch professionell mit Unternehmen. Ich stelle keine mehr selbst auf. Übrigens: Das in Offenburg ist kaputt. Wurde zerschnitten…

Firmen- und Ortsbesuche

Was wir gar nicht gemacht habe und auch ich nicht umsetzen konnte, waren Besuche bei Unternehmen oder bei gesellschaftlichen Gruppen. Sowas sollte in Zukunft dazu gehören.

Bürgermeisterbesuche

Ab sofort müssen die auch zum Pflichtprogramm gehören. Ich habe leider nur einen Termin geschafft. Aber der hatte sich gelohnt. Viel gelernt und konnte einige Themen an Beispielen der Gemeinde vertreten.

Amtsblätter

Amtsblätter sind oft, zumindest hier in der Region, Blätte in denen Termine in der Region zu finden sind. Sie gehen in der Regel an alle Haushalte. Dort hatte ich, zumindest für die Kehler Dörfer, meine Termine drin stehen. Kostenlos! Flyer kann man darüber auch verteilen. Meist sehr günstig und auffallend, da das Amtsblatt gelesen wird und nicht wie andere Prospekte gleich in den Müll wandert oder der kleine Parteiflyer im Getümmel der großen Unternehmen untergeht.

Litfaßsäulen

Könnte man mieten. Kostenpunkt weiß ich nicht. Sind aber auch gute Werbeträger. Auffallend und günstiger als Großplakate, mit fast der selben Wirkung.

Kino-/TV-/Radiowerbung

Außer die Kontingente bei den öffentlichen Anstalten gab es nur wenig mehr. Gut TV-Werbung macht auf landesebene wenig Sinn, Radio dagegen umso mehr. Zu einer Bundestagswahl muss TV-Werbung auf allen Kanälen laufen. Das machen auch nur große Parteien. Ähnliche Wirkung wie Großplakate: “Die gibt es ja wirklich und scheinen kein kleiner Zupfelhaufen.”


geschrieben von Norbert Hense am 11. März 2011

Nachdem ich schon in Kehl und Oberkirch war, ging der Wahlkampf inzwischen munter weiter. Ich war in Renchen, beim “Kein-Stuttgart21″-Tag in Kehl und nochmals in Oberkirch. Heute war ich in Rheinau.

Renchen lief etwas dünn. Das liegt an der Größe des Marktes. Er ist sehr winzig. Dennoch konnten wir zeigen: Piraten gibt es und man kann uns wählen.

Das Gleiche gelang uns auch in Oberkirch. Der erste Stand lief nicht soo prickelnd. Der in dieser Woche war wesentlich besser. Ich hatte einige gute Gespräche. Viele Menschen vermissen Themenwahlkampf. Außer “Wir sind gut!” (CDU & FDP) und “Wechsel!” (Grüne, SPD, LINKE) passiert leider nicht viel im Wahlkampf. Das reicht den Menschen nicht.

Heute war ich dann in Rheinau. Auch hier einige interessante Gespräche. Außerdem konnte ich zwei Kugelschreiber für einen Apfel beim Obststand tauschen :o ).

Der zwischenzeitliche “Kein-Stuttgart21″-Tag lief mittelmäßig, wobei man doch einige Leute erklären konnte, warum uns das hier mehr betrifft als man denkt (Stichwort Rheintalbahn).


geschrieben von Norbert Hense am 3. März 2011

Ich habe meinen Wahlkampf gestartet. Zunächst gab es einen Bürgerabend in Offenburg. Dort haben wir einige Gästen von unseren Zielen berichtet.

Dienstag ging es sofort weiter mit einen Infostand in Kehl. Es ergaben sich durchaus einige interessante und gute Gespräche. Aber es gab auch einige komische Dinge. So kam einmal ein Jude auf mich zu, zeigte auf den Marktplatz und sagte: “Dort stand die Synagoge. Dort haben sie meine Mutter umgebracht. Ich wähle keine Deutschen mehr.” Das er mich für Taten, für die selbst meine Großeltern zu jung waren, in Sippenhaft nahm, erschrak mich so sehr, das ich darauf gar nichts sinnvolles erwiedern konnte.
Ein andernmal kam ein Rumäne auf mich zu und wollte wissen, ob sein Amtsgerichts Kehl-Urteilsspruch gut oder schlecht war. Ich übersetzte ihm in schlechtem Mischmasch aus Englisch, Französisch und Deutsch, dass er freigesprochen wurde :) .

Kontrastprogramm waren gute Gespräche. Sehr gut in Erinnerung blieb ein Vater der verzweifelt versucht seine Kinder zum Wählen zu animieren. Ich hoffe das PIRATEN-Material hilft :) .

Am heutige Donnerstag dann die nächste Station. Diesmal Oberkirch. Schwach frequentiert fror ich mir in Oberkirch, bei einem Infostand, den Arsch ab. Immerhin stand ich in Sichtweite der Hauptstraße, sodass die durchfahrenden Fahrzeuge mich durchaus ebenfalls wahrnehmen konnten.

Insgesamt bin ich mit dem Wahlkampfstart zufrieden :D .


geschrieben von Norbert Hense am 23. Februar 2011

Auf einer Wahlveranstaltung rief, laut der Zeitung SWP, Minister Stächele der Mitglieder der Jungen Union zu: “Ihr seid meine Talibane, ihr müsst kämpfen”. Norbert Hense, Landtagskandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Kehl kritisiert dies heftigst: “Herr Stächele schießt hier verbal völlig über das Ziel hinaus. Bei der gesamten CDU-Führung gibt es zunehmend solche Aussetzer. Man denke an Ministerpräsident Mappus, der mit rassistischen Vorurteilen vor Özdemir warnt, die Landtagswahl zur “Schlacht” ausrief und der Menschen mit dem “Fehdehandschuh” niederknüppelt.”

Hense macht sich außerdem Sorgen um die politische Kultur im Land. Eine politische Auseinandersetzung darf seiner Meinung nach sehr wohl etwas Würze beinhalten, jedoch nicht von solchen Blackouts geprägt werden, wie sie in letzter Zeit auf Seiten der CDU immer öfter vorkommen.


geschrieben von Norbert Hense am 10. Februar 2011

Gestern war es so weit und ich hatte mein erstes Bürgermeistergespräch. Den Anfang (mal sehen wer noch folgt :) ) machte Appenweiers Bürgermeister Manuel Tabor.

Ziel des Gespräch war es für mich die Städte und Gemeinden der Region kennenzulernen und zu erfahren wo es Stärken und Schwächen gibt.
Als Stärke stellte Tabor heraus, dass Appenweier ein Verkehrsdrehkreuz ist und durch die A5 und B3 gut angebunden ist. Auch der Schienenverkehr ist durch die Strecken Straßburg – Appenweier und Karlsruhe – Freiburg gut vertreten.
So konnte sich auch ein Wirtschaftsmix vor Ort ansiedeln. Verschiedenste Branchen sind in Appenweier vertreten, sodass auch die Wirtschaftskrise vergleichsweise gut weggesteckt wurde.

Was ich nicht wusste: Durch die Nähe zu Straßburg hat sich auch in Appenweier etwas Tourismus angesiedelt. Viele Straßburg-Besucher bleiben lieber auf deutscher Seite und fahren dann die wenige Kilometer per Zug oder Auto nach Straßburg rein. So sind auch die Gaststätten in Appenweier durchaus ausgelastet und gut besucht.

Unterstützung vom Land erhofft sich Tabor bei der Kinderbetreuung. Hier wird von den Gemeinden zu viel gefordert und zu wenig Geld zur Verfügung gestellt. Auch Sozialarbeiter würde er sich wünschen. Diese könnten, durch den Ortenaukreis verwaltet, auch mehrere Schulen betreuen.

Angesprochen auf die Gewerbesteuer spricht er sich sehr für einen Erhalt aus (Klar, als Bürgermeister ;) ). Ich gehe mit der Forderung aber mit, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass diese Steuer einen Anreiz schaffen kann, gut mit den Haushaltsmitteln umzugehen. Je besser man haushaltet, desto günstiger kann die Gewerbesteuer sein, desto attraktiver ist man als Standort.

Die Stärke des Ortes gut an den Verkehr angebunden zu sein, ist gleichzeitig seine Schwäche. Die Ortsdurchfahrt ist sehr überlastet. Die Lärmentwicklung ist enorm. Hier wird gerade intensiv über eine sinnvolle Ausweichroute diskutiert. Er zeigte mir hier auch die Schwächen der Bürgerbetiligung, weil zu wenige an ganz Appenweier denken, sondern nur kurzsichtig an sich selbst nach dem Motto: “Hauptsache meine Straße ist ruhig.” Den Bürgern traue ich aber zu, dass sie das mit der Gesamtsicht noch lernen können.

Thema des Gespräches war auch der Breitbandausbau. Appenweier und Urloffen seien gut angebunden, aber Nesselried ist teilweise unattraktiv, weil dort in manchen Gegenden kein Internetanschluss verfügbar ist. Hier ging er mit mir konform, dass man einen Internetanschluss genauso als Infrastrukturaufgabe sehen muss, wie Strom, Wasser, Abwasser (und wahlweise Gas).
Die Lösung sieht er darin, dass man die Internetanbieter verpflichtet, ähnlich wie schon bei Stromanbietern der Fall, einen Anschluss zu legen, egal ob sich das rechnet oder nicht.


geschrieben von Norbert Hense am 1. Februar 2011

Heut morgen war die Kreiswahlausschusssitzung. Hinter dem sperrigen Wort verbirgt sich nichts weiter als ein Ausschuss der über die Zulassung der Parteien zur Wahl entscheidet.

Neben mir wurde Willi Stächele (CDU), Uwe Hengherr (SPD), Ludwig Kornmeier (Grüne), Tobias Erhardt (FDP), Esther Broß (DIE LINKE), Andre Budzinski (REP) und Daniel Prions (NPD).
Es stehen also 8 Parteien auf dem Wahlzettel. 2006 waren es noch 10 Parteien.

Interessant ist, dass der Kandidat für die Republikaner aus Wehr kommt und der Kandidat der NPD aus Bretten. Beide also weit weg vom Wahlkreis Kehl.

Und jetzt freu ich mich auf einen richtig tollen Wahlkampf!


geschrieben von Norbert Hense am 20. Januar 2011

Gestern morgen war ich ins Einstein Gymnasium Kehl eingeladen worden um bei einer Podiumsdiskussion dabei zu sein.

Anwesend waren (außer mir von den PIRATEN) Chrisian Dusch als Vertreter von Herrn Stächele (CDU), Tobias Erhardt (FDP), Fabien Vesper (ja DER Fabien Vesper) als Vertreter von Uwe Hengherr (SPD), Ludwig Kornmeier (GRÜNE) und Esther Bross (LINKE).

Nach einer Vorstellungsrunde bei der ich schon Sympathien aufgrund meines Zick-Zack-Kurses durch Schulsystem sammeln konnte, kam der erste Themenblock: Bildung. Obwohl ein PIRATEN-Kernthema war ich hier etwas schwach, weil es hauptsächlich um G8/G9 ging. Trotzdem konnte ich auch hier einige Statements abgeben.

Nach einer Fragerunde kam dann das Thema Stuttgart 21. Hier schaltete ich auch langsam auf Angriff. Beim Thema Bildung war ich schon zu brav. Als Herr Dusch die demokratische Legitimation des Projektes rechtfertigte “kommentierte” ich das ganze mit einem Kopfschütteln und deutete mit der Hand ein “Blablabla” an. Ich stellte klar, wie die Positionen der Parteien sind und erläuterte, dass wir als einzige Partei von Anfang an klar für den Volksentscheid waren. lange bevor die SPD wusste wie man das Wort schreibt. Das brachte mir nicht nur Lacher und Applaus im Publikum, sondern auch die Bemerkung von Herrn Dusch ein, das ich polemisch sei. Vor Allem auch deshalb, weil ich vorher die Schlichtung als Medieninszenierung eines alten Mannes der schon lange nicht mehr im Fernsehen war, bezeichnete. Daraufhin entgegnete ich ihm, dass ein Mitglied einer Partei, die Gegner eines Bahnprojektes als Berufsdemonstrante diskreditiert und PC-Spieler als Killerspieler geißelt mit dem Begriff Polemik vorsichtiger umgehen sollte. Die Schlichtung selbst war für Herrn Dusch natürlich ein Vorbild für Bürgerbeteiligung.

So ging das Thema Stuttgart 21 auch nahtlos über in den Themenblock Bürgerbeteiligung bei dem ich wiederum glänzen konnte, auch weil Herr Vesper von der SPD Bedenken an Volksentscheiden äußerte und Herr Dusch ihm zustimmte. Meine Bezeichung das BaWü ein Demokratie-Entwicklungsland sei, wurde vehement abgestritten.

Nach einer viertelstündiger Pause in der man auch mit den anderen Kandidaten gemütlich ins Gespräch kam (und ich einiges mit Herrn Vesper klären konnte), folgte der Block Umwelt. Hier ging es vornehmlich über Atomkraft. Deshalb konnte ich auch hier sehr gut die PIRATEN-Position vertreten und auch entsprechende Nadelstiche in Richtung Regierungsparteien senden, denn hier gibt es einiges zu kritisieren (Intransparenz der Verträge, Bürger wollen keine Atomkraft).

Zum Abschluss gab es noch kurz etwas zum Thema Integration und Sarrazin. Während hier die LINKE parallelen zu Nazis zog, stellte ich klar, dass ich Herrn Sarrazin für einen Rassisten halte, aber die Darstellung der LINKEN für überzogen halte.

Lacher bekam ich auch ungewollt, als unser Antrag zur Senkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen auf 14 angesprochen wurde. Herr Erhardt nahm diesen völlig auseinander und ich stimmte ihm zu seiner Verwirrung zu und stellte klar, dass niemand zu 100% einem Wahlprogramm zustimmt, sondern, dass es immer Punkte gibt, die man selbst anders machen würde.

Insgesamt war es eine gute Podiumsdiskussion. Viel Lob von Schülern bekam ich gerade für meine lustigen und markigen Sprüche und Formulierungen, weil diese Politik wesentlicher unterhaltsamer und spaßiger machten, was auch mein Anspruch an Politik ist.

Im Nachhinein fiel mir ein, dass ich viele Dinge die ich hätte ansprechen können, gar nicht angesprochen habe. Das wurmt mich heute noch. dennoch ein gelungener Tag.


geschrieben von Norbert Hense am 11. November 2010

Morgen stimmt der Bundestag über eine Grundgesetzänderung ab. Die Fraktion Die Linke hat einen Antrag zur Einführung der dreistufigen Volksgesetzgebung eingebracht. Norbert Hense, Landtagskandidat der Piratenpartei im Wahlkreis Kehl, engagiert sich schon seit Jahren für die Einführung von bundesweiten Volksentscheiden in Deutschland und unterstützt den Antrag: “Der Antrag der Linken stimmt inhaltlich mit dem Vorschlag des Vereins Mehr Demokratie überein und würde faire und bürgerfreundliche Volksentscheide in Deutschland möglich machen.” Hense fordert deshalb die Bundestagsabgeordneten der Region auf, dem Antrag zuzustimmen.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins Stern zeigt, dass die Menschen in Deutschland für die Einführung von Direkter Demokratie sind. “Volksentscheide geben den Menschen die Chance Entscheidungen der Politik zu korrigieren und direkten Einfluss zu nehmen. Das fehlt den Bürgern zurzeit. Sie können der Ohnmacht und Politikverdrossenheit der Menschen entgegenwirken”, so Hense weiter. “Gerade bei Themen wie Stuttgart 21 oder der Atomkraft, wo tausende auf die Straße gehen, zeigt es sich, dass wir Volksentscheide dringend nötig haben.”

In ihrem Landtagswahlprogramm fordert die Piratenpartei auch in Baden-Württemberg Verbesserungen bei der Direkten Demokratie. So schließt sie sich hier den Forderungen von Mehr Demokratie an und möchte eine Senkung der Hürden erreichen. “Volksentscheide sind in Baden-Württemberg nur theoretisch möglich. Deshalb ist Baden-Württemberg zurecht in einem Bundesländer-Ranking auf Platz 15“, so Hense. So muss ein Volksbegehren innerhalt von 14 Tagen von einem Sechstel der Wahlberechtigten (ca. 1,25 Millionen) unterstützt werden. Die PIRATEN möchten, unter Anderem, diese Hürde auf 5% der Wahlberechtigen senken.


geschrieben von Norbert Hense am 14. April 2010

Vor ein paar Tagen habe ich von der Kreiswahlleitung meine Unterstützungsunterschriften bekommen. Nun muss ich 150 Leute aus meinem Wahlkreis finden, die mich mit ihrer Unterschrift unterstützen, damit ich für die PIRATEN zur Landtagswahl 2011 im Wahlkreis Kehl antreten kann.

Wenn Sie in meinem Wahlkreis wohnen, so laden Sie sich doch das jeweilige PDF-Formular herunter und füllen es am Computer oder handschriftlich aus. Das Formular für den Wahlkreis Kehl finden Sie hier.

Senden Sie das vollständig ausgefüllte Formular einfach an mich. Die Adresse Ihres Kandidaten finden Sie auf dem jeweiligen Formular unter Bewerber/in.

Gerne erstatte ich für korrekte Unterschriften das Proto, wenn Sie es wünschen.

Sammeln Sie gerne auch in Ihrem Bekanntenkreis weitere Unterschriften. Achten Sie darauf, dass die Unterzeichner im Wahlkreis Kehl ihren Hauptwohnsitz haben müssen.

Bei Fragen zum Ausfüllen melden Sie sich unter kandidat@norbert-hense.de.

Ich freue mich über Ihre Unterstützung!


Norbert Hense
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